(博主白乌鸦独立翻译)联邦德国政府承诺:支持伊朗的抗议运动
2009-12-30
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2009.12.29
德国政府已经允诺了其对伊朗民主抗议运动的支持。德国外交国务委员维尔纳·豪伊(自由民主党)星期二在柏林表示:“联邦政府严厉谴责伊朗安全力量的血腥行为。”言论自由在整个世界范围内都是一项基本权利,伊朗政府也向国际社会承诺过此点。国务委员强调说:“我们同情和支持这些在伊朗为此项权利抗争的人们。”伊朗政府有义务,落实公民的政治和公民权利。
关于德国政府可能实施什么样的压力手段,豪伊表示,德国政府已经准备好,为抗议人群提供可信赖的支持,可能情况下,德国将考虑提交由相关国际机构进行协调。欧盟国家可能计划对此采取共同的姿态和紧密协作。
豪伊保证:联邦政府已经“尽力使用所有可能的渠道”,告知伊朗政府,“我们对此事所持的态度和期望”。伊朗发生的事件关系到整个区域,豪伊还说:“我们呼吁德黑兰负起应有的责任,放弃任何进一步激化冲突的行为。”联邦政府密切关注发生在德黑兰的事件进程。
按照伊朗官方消息,周日在德黑兰发生的流血冲突共造成8人死亡,总计300名示威者被逮捕。 na/德国新闻社
德文原文地址:
http://www.news-adhoc.com/bundes ... -idna2009122973325/
Bundesregierung sagt iranischer
Protestbewegung Unterstützung zu
29. Dezember 2009
Die Bundesregierung hat der demokratischen Protestbewegung im Iran ihre Unterstützung zugesagt. «Die Bundesregierung verurteilt das brutale Vorgehen der iranischen Sicherheitskräfte», sagte der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Werner Hoyer (FDP), am Dienstag in Berlin. Das Recht auf Meinungsfreiheit sei weltweit ein Grundrecht, auch der Iran habe sich völkerrechtlich darauf verpflichtet. «Menschen, die sich im Iran mutig für dieses Recht einsetzen, haben unsere Sympathie und Unterstützung», betonte der Staatsminister. Der Iran stehe in der Pflicht, die politischen und zivilen Rechte der Bürger zu gewährleisten.
Mit Blick auf mögliche Druckmittel sagte Hoyer, die Bundesregiegierung sei bereit, ihre Solidarität mit den Demonstranten auch «glaubwürdig zu unterfüttern» und gegebenenfalls in internationaler Abstimmung über entsprechende «Instrumente» nachzudenken. Beabsichtigt sei eine gemeinsame Position der EU-Staaten und eine enge Abstimmung darüber hinaus.
Die Bundesregierung nutze derzeit «alle Kanäle und Möglichkeiten», um die iranische Regierung «darüber zu informieren, was wir von der Situation halten und was wir erwarten», versicherte Hoyer. Was in Teheran passiere, habe Auswirkungen auf die gesamte Region. «Wir appellieren ausdrücklich an die Verantwortlichen in Teheran, alles zu unterlassen, was zu einer weiteren Eskalation der Lage führt», sagte Hoyer weiter. Die Bundesregierung verfolge die Vorgänge in Teheran mit großer Sorge.
Bei blutigen Auseinandersetzungen waren am Sonntag in Teheran nach amtlichen iranischen Angaben acht Menschen getötet und 300 Demonstranten festgenommen worden.
na/ddp